Wenn du deine Website auf Top-Positionen bei Google & Co. bringen willst, kommst du an einem SEO-Audit nicht vorbei. Ein SEO-Audit ist wie ein Gesundheitscheck für deine Website – es zeigt dir, wo technische Probleme, inhaltliche Schwächen oder Potenziale verborgen sind, die deine Rankings verbessern können.
In diesem Beitrag erfährst du die 5 unverzichtbaren Bestandteile eines erfolgreichen SEO-Audits, mit denen du die Sichtbarkeit deiner Website nachhaltig steigerst.
1. Crawlbarkeit und Indexierung prüfen
Warum ist das wichtig?
Wenn Suchmaschinen deine Seiten nicht crawlen oder indexieren können, bringt dir selbst der beste Content nichts. Eine gute technische Basis ist das Fundament jeder erfolgreichen SEO-Strategie.
Was solltest du prüfen?
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Verwende Tools wie Screaming Frog, Google Search Console oder Sitebulb, um deine Website zu crawlen.
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Achte auf:
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Fehlerhafte Links (404-Fehler)
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Weiterleitungsketten oder -schleifen
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Blockierte Seiten durch
robots.txt
odernoindex
-Tags -
Aktualität und Struktur deiner Sitemap.xml
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Überprüfe mit
site:deinedomain.de
in Google, wie viele Seiten indexiert sind. Große Abweichungen deuten auf Probleme hin.
Tipp:
Stelle sicher, dass keine wichtigen Seiten aus Versehen auf „noindex“ gesetzt oder von der Sitemap ausgeschlossen wurden. Jede Seite mit Mehrwert sollte auffindbar sein.
2. Page Speed & Core Web Vitals analysieren
Warum ist das wichtig?
Google bewertet die Ladezeit und Nutzererfahrung deiner Seite über die sogenannten Core Web Vitals. Langsame Seiten führen nicht nur zu schlechteren Rankings, sondern auch zu einer hohen Absprungrate.
Was solltest du prüfen?
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Analysiere deine Seiten mit PageSpeed Insights oder Lighthouse.
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Achte besonders auf:
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Largest Contentful Paint (LCP) – misst die Ladezeit des Hauptinhalts
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First Input Delay (FID) – misst die Reaktionszeit bei erster Interaktion
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Cumulative Layout Shift (CLS) – bewertet visuelle Stabilität der Seite
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Optimierungsmöglichkeiten:
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Bilder komprimieren
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Browser-Caching aktivieren
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Unnötige JavaScript- und CSS-Dateien entfernen oder zusammenfassen
Tipp:
Eine Ladezeit unter 2,5 Sekunden ist das Ziel. Schnellere Seiten sorgen für bessere User Experience und höhere Conversions.
3. On-Page-SEO & Content-Optimierung
Warum ist das wichtig?
Die inhaltliche und technische Optimierung jeder einzelnen Seite (On-Page) signalisiert Suchmaschinen, worum es geht – und hilft dabei, für die richtigen Keywords zu ranken.
Was solltest du prüfen?
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Jede Seite sollte:
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Einen einzigartigen und relevanten Title-Tag enthalten
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Eine ansprechende Meta Description mit Call-to-Action besitzen
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Eine klare Überschriftenstruktur (H1, H2, H3) aufweisen
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Alt-Texte für Bilder verwenden
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Für ein oder mehrere gezielte Keywords optimiert sein
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Tools zur Unterstützung:
Nutze Tools wie Surfer SEO, Clearscope oder Yoast SEO (für WordPress), um Inhalte datenbasiert zu verbessern.
Tipp:
Erstelle regelmäßig SEO-Content-Analysen, um veraltete Inhalte zu aktualisieren und neue Chancen zu entdecken.
4. Mobile Optimierung & Responsiveness
Warum ist das wichtig?
Google bewertet Websites seit der Umstellung auf den Mobile-First-Index primär nach ihrer mobilen Version. Eine nicht mobil-optimierte Seite wird es schwer haben, gute Rankings zu erzielen.
Was solltest du prüfen?
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Nutze den Google Mobile-Friendly Test.
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Prüfe:
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Lesbarkeit von Texten auf kleinen Displays
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Abstand zwischen Buttons und klickbaren Elementen
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Saubere mobile Navigation
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Responsives Design für verschiedene Gerätegrößen
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Tipp:
Teste deine Website regelmäßig auf echten Smartphones und Tablets. Achte auf Benutzerfreundlichkeit und Ladegeschwindigkeit auf mobilen Geräten.
5. Backlink-Profil & toxische Links analysieren
Warum ist das wichtig?
Backlinks sind nach wie vor einer der stärksten Rankingfaktoren. Doch nicht jeder Link ist ein guter Link – toxische oder spamartige Backlinks können deiner Domain sogar schaden.
Was solltest du prüfen?
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Nutze Tools wie Ahrefs, SEMrush oder Moz, um dein Backlink-Profil zu analysieren.
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Suche nach:
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Spam-Links von minderwertigen Seiten
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Verlorene oder fehlerhafte Backlinks
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Unnatürlich schnellen Linkaufbau
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Maßnahmen:
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Schlechte Links gegebenenfalls disavowen (über Google Search Console)
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Hochwertige Backlinks durch Digital PR, Gastbeiträge oder Outreach aufbauen
Tipp:
Pflege dein Backlink-Profil regelmäßig. Guter Linkaufbau ist kein Sprint, sondern ein nachhaltiger Marathon.
Fazit: Ein SEO-Audit ist keine Kür – es ist Pflicht
Ein umfassendes SEO-Audit sollte regelmäßig durchgeführt werden – mindestens einmal im Quartal oder bei größeren Relaunches. Es hilft dir, technische Hürden zu beseitigen, Chancen für Content-Optimierung zu erkennen und die Benutzererfahrung zu verbessern.
Die 5 Must-Haves im Überblick:
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Technische Basis: Crawlbarkeit & Indexierung
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Performance: Ladezeiten & Core Web Vitals
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Content: On-Page-Optimierung
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Mobile: Nutzerfreundlichkeit auf Smartphones
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Backlinks: Qualität statt Quantität
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